The Next Uri Geller 2: Setzen, Sechs!

Auch in diesem Jahr gibt es mentales Geschwafel vom feinsten – auf Pro7. Und auch diesmal ist der Blog „GellerEntlarvt“ dabei, wo die zumeist niveaulosen bzw. durchschaubaren Tricks der Kandidaten entlarvt werden. Normalerweise sollte man als Zuschauer verwirrt und erstaunt sein, doch die Verarschung hat keine Grenzen. Mentalisten, Ufosendungen, Fettabnahmewettbewerbe(von „häßlich“ zu „schön“) – blöder als das Volk erlaubt, könnte man sagen. Die Besucherstatistiken bei gellerentlarvt (nach Angaben ca. 100.000 am gleichen Abend während der Sendung) zeigen, dass die Zuschauer sich ungern hinters Licht führen lassen und sich die Blogszene an solche Sendungen anschmiegt (ähnlich wie bei neunlive-Quizsendungen). Das Volk klärt sich sozusagen selbst auf.

diesem neu erreichten Niveau-Tiefpunkt wird wohl Geschichte im deutschen Privatfernsehen geschrieben. Und um es ganz auf die Art und Weise von gellerentlarvt zu bewerkstelligen, hier einmal ein entlarvender Screenshot-Strip. Dies zeigt, das man sogar im Fernsehen mitverfolgen kann, wie der Mentalist das Publikum austrickst. Ein kurzer Blick in die Sendung hat gereicht. Mit solch schlechten Vorstellungen habe selbst ich nicht gerechnet.

Der „Mentalist“ Danny Ocean  hat im Publikum Streichholzschachteln mit Nummern verteilt, au denen jeweils eine Nummer steht. Die Prominenz muss eine „zufällige“ Karte mit einer Nummer ziehen und diese Karte für sich behalten. Er möchte nun die passende Streichholzschachtel aus den restlichen Streichholzschachteln mit Hilfe eines Pendels heraussuchen. Daraufhin hat das Publikum nach seiner Aufforderung, auf ihn zu werfen, alle Streichholzschachteln auf die Bühne geworfen. Auffällig dabei ist jedoch, dass eine Schachtel hinten aus seiner Jacke fällt, dabei einmal aufprallt und ein wenig nach vorn springt. Er findet schließlich die Schachtel, die genau an seinem vorheriggen Standort liegt und weiß auch noch die Anzahl der Streichhölzer. Das zeigen letztendlich auch meine Screenshots.  -.-
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Spannender war dagegegen ja sogar die Vorstellung von Aaron Crow vom letzten Mal. Dort hat dieser Apfelmann angeblich mit einem Pfeil auf einen Apfel geschossen, dabei einen Ring aufgespießt und in eine Zielscheibe getroffen. In Wirklichkeit hatte er einen einfahrbaren Pfeil, welcher im Bogen teleskopartig verschwindet, eine Klinge, die am Apfel angebracht war und den Apfel  geteilt hat, sowie einen zweiten Pfeil, der mit dem Ring (der eigentlich im Apfel stecken sollte) vorher schon präpariert wurde. Dieser zweite Pfeil ist am Ende durch ein Federsystem von unten hochgeschwungen, daher die deutliche Auf-Ab-Schwingung.  Der ungläubige Blick von Simon Gosejohann sagt alles. Er starrt am Ende nur au die Klinge, die in der Kamera noch deutlich sichtbar war. Laserpointer und Gebrüll,  alles Ablenkung. Hat wohl trotzdem nichts genützt, schließlich ist er rausgeflogen.

apfelmann

Das war erstmal genug Senf zu Next Uri Geller.  Nächstes Jahr geht’s weiter mit verbogenen Messern.

1 Antwort zu „The Next Uri Geller 2: Setzen, Sechs!“


  1. 1 Ben Dienstag, 3. Februar 2009, 11:02:01 um 11:02

    Hähähähä :D „Danny Ocean“… den Namen hab ich doch schonmal irgendwo gehört… Wie – schlecht!


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