Obama ist gekommen, Bush ist gegangen.

Quelle: dpa bzw. Spiegel

Quelle: dpa bzw. Spiegel

Heute hielt Barack Obama seine erste Rede vor dem Kongress. Diesen wichtigen Tag nahm Obama unter anderem als Anlass, eine Schülerin aus South Carolina zu zitieren, die zeitgleich im Kongress neben seiner Frau stand. Diese schrieb dem weißen Haus einen Brief über den (schlechten) Zustand ihrer Schule. „Wir sind nur Schüler, die  Anwälte, Ärzte, Kongress-Abgeordnete wie Sie selbst werden wollen, damit wir eines Tages nicht nur South Carolina, sondern die Welt verändern können“. So lautet ein Zitat aus dem Brief, und so stark ist die Hoffnung. Der Abschlusssatz lautet:  „Wir geben  nicht auf!“.  Es ist nicht nur ein Satz eines vierzehnjährigen Mädchens – es ist mehr als das. Es schafft Eindruck und zeigt die Botschaft von Obama, die da lautet: „Hope“. Daher kann man den ersten Kongresstag als gelungen und stark bezeichnen. Man mag sich nun streiten, wie viel Nutzen solche Aktionen haben. Fakt ist, dass es den Bürgern nochmals Hoffnung schenkt und zeigt, wie sich Obama für eine Sanierung der Bildung einsetzen möchte.

Bildungs-, Energie- und Gesundheitspolitik sind die wichtigsten Themen seiner ersten Kongressrede. Die Außenpolitik kommt zu kurz. Ganz nach dem Stil Obamas, der es zur Zeit als oberstes Ziel sieht, den USA auf die Sprünge zu helfen. Zwar wurde zuvor ein riesiges Konjunkturpaket besprochen, jedoch findet man in der Kongressrede fast nur Visionen. Spezielle Maßnahmen sucht man vergeblich. Vielleicht muss man ihm nochmal klar machen, dass die Wahlen zu Ende sind. Es ist an der Zeit, zu handeln.  Trotzdem war die erste Rede vor dem Kongress ein guter Beginn.

Präsidenten kommen, Präsidenten gehen. Nun gibt es noch ein nettes, satirisches, ironisches und eindrucksvolles Musikvideo als Andenken an Busch. Bei diesem eindrucksvollen Lied handelt es sich um einen Remix vom U2 Hit „Sunday Bloody Sunday“, in dem es um den Irlandkonflikt, hierbei jedoch um den Irakkrieg geht.  Mit dem folgenden Satz wird diese Person hier wahrscheinlich nie wieder erwähnt. Wenigstens hast du ein paar Fehler eingestanden. Danke, Mr Terrorist Bush.

2 Antworten zu „Obama ist gekommen, Bush ist gegangen.“


  1. 1 Ben Samstag, 28. Februar 2009, 03:41:52 um 3:41

    Bush bitte nicht immer zum Dämon machen – Innenpolotisch hat der einiges mehr geleistet als andere Präsidenten. Und auch obama wird sich erst beweisen müssen – right?

  2. 2 Felix Lau Sonntag, 1. März 2009, 06:52:00 um 6:52

    Right ? Wo sieht man eine Dämonisierung? Und wenn, dann kann schon fast sagen, dass Bush ein (wie du es sagst) Dämon ist. Wenn man zusammenfasst, was Bush so angetrieben hat, dann erkennt man schon ein paar solcher Züge.
    Jedem sollte klar sein, auf was die Kritik hauptsächlich bezogen ist. Das Video bezieht sich ja genauso wenig au seine Innenpolitik. Der Eintrag sollte nun auch nicht hauptsächlich Bush kritisieren. Da spielt es keine Rolle, ob er innenpolitisch etwas gut gemacht hat oder nicht!
    greetz


Eine Antwort schreiben