Archiv der Kategorie 'Gedanken'

Fortführung zum Thema Überwachung

Nach meinem Artikel über Gesichtsscanner an britischen Schulen und dem späteren Artikel von Bene habe ich Grund genug, mich nochmal etwas ausführlicher über das Thema Überwachung an sich auseinander zu setzen.

Bereits im Sozialkundeunterricht haben wir das Thema Überwachung kontrovers diskutiert. Sollte man sich jedoch objektiv damit beschäftigen, muss man verschiedene Argumente abwägen und auch im Bezug auf Deutschland verschiedene Grundrechte des Bürgers mit einbeziehen.

Auf der einen Seite stehen natürlich präventive und repressive Argumente. Das wäre zunächst einmal das Erkennen und Verhindern von Straftaten und der Schutz vor Übergriffe(präventiv). Zweitens soll es die Sicherheit und die Strafverfolgung verstärken (repressiv).

Dagegen steht jedoch das Argument, dass diese Sicherheitsmaßnahmen meist nicht ihren Zweck erfüllen.
Das von Bene herangezogene Beispiel der Videoüberwachung oder Kontrolle in Schulen der U.S.A. zeigt, wie der Staat in der „Ohnmacht“ alles mögliche versucht, um die negativen Seiten ihrer Gesellschaft mit einschränkenden Maßnahmen zu bekämpfen. Die Ursachen sind dabei von entscheidender Bedeutung. So trägt die Waffenpolitik in den USA sicherlich dazu bei, dass es in dortigen Staaten im Vergleich recht oft zu Attentaten in Schulen oder zu vielen Morden kommt. Kameras und Waffenkontrollen an Schuleingängen versuchen also eigentlich nur die schon geschaffenen Mißstände der Gesellschaft auf Kosten der Individualität zu verringern. Es zeigt jedoch auch, dass eine Überwachung nicht nötig ist, wenn man auf einer ganz anderen Ebene versuchen würde, solche Probleme zu beseitigen.

Desweiteren schränken Maßnahmen der Überwachung, sei es die Computerüberwachung oder die Videoüberwachung, die Entfaltung der Persönlichkeit ein. Weit aus schlimmer ist dabei die Offenbarung persönlicher Lebenssachverhalte. Sehr interessant ist dabei das Urteil des Bundesverfassungsgericht über die Volkszählung von 1984.
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Neues aus dem Land des schwarzen Humors

Zu lachen gibt es bei diesem Artikel weniger. Oder auch doch?

„Briten setzen Gesichtsscanner an Schulen ein“

Nun ja, zunächst einmal ist die Frage, was solch eine Technik in Schulen zu suchen hat. Geht es nach den Briten, so soll dieser Gesichtsscanner zusätzlich die Teilnahme der Schüler kontrollieren und außerdem die Essensausgabe vereinfachen. Jeder Schüler bekommt wohl so etwas wie ein Guthabenprofil. Diese Technik wäre wohl der Untergang eines jeden Jedi.ähh… Zuspätkommers. Desweiteren stelle ich mir nun viele Tabellen vor, in denen die Schüler statistisch aufgefasst werden und jede Abweichung erkannt und sofort sanktioniert wird. Und klein Max M. steht jeden Tag traurig vor der Grundschule (im Regen), da es sich um einen Übeltäter namens Pickel handelt, welcher eine positive Gesichtskontrolle verhindert.

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hard.. workin’

Hard workin’

 

Nun sitze ich hier vor einem abgestandenen Kaffee, der nur noch eine Seichte Pfütze Kaffee aufweist und bringe mich mit der Musik in eine Art Rausch. Warum ich vor einem 1 Stunde alten Kaffee sitze? Normalerweise wäre ich jetzt in einem Geografiekurs und würde einen stinknormalen Vortrag über spezielle Stadtmodelle halten, während ich sehnsüchtig auf das Wochenende warte. Aber nein, es soll wohl nicht so sein.

 

Wenn man jeden Tag damit beschäftigt ist, für den nächsten Tag Unterrichtsstoff zu lernen, den man dann auf einem Papier mit Tinte niederschreiben muss, hat man oft keine Zeit für weiteres. Gespickt mit Zahnarzt- und Fahrschulterminen erkennt man irgendwann, dass wenig Freizeit bleibt. Und so war es auch gestern. Es liegt eine Aneinanderreihung von Terminen vor. Ich komme 15:30 aus der obligatorischen letzten Schulstunde, mit der Vorfreude, endlich was essen zu können. Nach dem Essen bleibt wenig Zeit. Während der Zahnarztbehandlung wird eine Playlist meines MP3 Player angestellt, von dem man sowieso wenig mitkriegt, wenn man die Mordswerkzeuge um sich herum hört. Berieselt von Labereien des Zahnarztes gehe ich wieder nach Hause. 3 Stunden bis zur Fahrstunde. 3 Stunden , um einen ziemlich komplexen Vortrag für den heutigen Tag vorzubereiten. Der Flug über 3 Stunden erscheint relativ kurz. Dann stehe ich schon draußen, bei starkem Wind, der den Regen auf die beteerte Straße peitscht. Nichts desto trotz warte ich.. und warte .. ich.. warte.. . Ich warte. Ich warte auf meinen Fahrlehrer, der mir nach einem kurzen Anruf meinerseits mitteilt, dass er erst 21 Uhr erscheint. Ok, die Zeit geht um, und voller Gedankenlosigkeit fahre ich mit einem Golf 5 Richtung Warnemünde, während ich mich an das Fahren in der Nacht gewöhne. Die Straße erscheint nur noch als eine Bahn mit weißen von Licht überfluteten Streifen. Die Fahrstunden erscheinen mir nur noch als Rausch mit scheinbar unendlichen Dialogen zwischen meinem Fahrlehrer und mir. Ähm ja. Rechts vor links, leere, von ein paar fliegenden Tüten befahrene Straßen. Mehr treffe ich in dem verschlafenen Ort namens Warnemünde, zu Rostock gehörend , nicht an. Ohne viel Denken geht es auch schon Richtung Rostock. Letztendlich komme ich völlig normal und nach einer kurzen Tankaktion um 22:31 zu Hause an, mit dem noch vorliegenden Auftrag, einen Vortrag fertigzustellen. In voller Konzentration setze ich mich nach einer 20 minütigen Pause an mein Referat. Und es endet nicht. Und ZACK, es ist schon 3 Uhr, die letzten Folien schießen aus dem Drucker, während ich mich in mein Bett begebe. Wahrscheinlich 1 Stunde zu spät. Davor wäre ich wahrscheinlich in Null Komma nix eingeschlafen, doch es ist schon zu spät. Der Wecker klingelt und voller Eile werden die letzten Präsentationen ausgedruckt, außerdem schaue ich auf die Uhr. 6:40. Im Hintergedanken habe ich das gute Gewissen, dass sich der stressige letzte Tag gelohnt hat. In meinen Händen halte ich 2 bedruckte Blätter und 4 Overheadfolien, auf denen ich jede Menge Informationen aufgetragen habe. In vollkommener Hoffnung, dass der Vortrag gut ausgeht, fahre ich zur Schule. Ich trete in den Bunker ein, und vor mir liegt eine ungewöhnliche Ruhe. Eine Ruhe, die kurz vor Schulbeginn undenkbar ist. Eine kleine Gruppe von Schülern guckt aus einem Klassenraum heraus, aber sonst nix. Ich schaue mir nochmal meinen Vortrag an, in der Erwartung, dass meine Lehrerin noch kommt. Dann drehe ich mich nach einem Tip um, lese folgendes: 11b – Geografie Aufgaben, Unterricht entfällt.

Kein Kommentar. Mir ist danach nur zufällig unbeirrt durch den Kopf gegangen, das dies bedeutet, das ich den Vortrag erst im November halten werde. Achtet man auf die 2 nächsten Praktikumswochen, meinem drauf folgenden Kurzurlaub und Besuch von diversen Leuten in Leipzig und anderen Teilen von Sachsen und den 2 Wochen Ferien, dann kommt man auf genau dieses Ergebnis. Auf dem einen Auge ein strahlen, auf dem anderen Auge ein unendlicher Tunnel der Übermüdung und der Gleichgültigkeit und der Frustriertheit.

 

Es ist 8:35. In genau einer Stunde beginnt der Unterricht. Eine gewöhnliche Unterrichtsstunde.

Guten Morgen. Oder: Gute Nacht.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Lau

Training: Barfuß

Zunächst möchte ich meine neuen „Errungenschaften“ auflisten.

  • Parkour: Mehrere Planches an einer dünnen Stange ohne Umgreifen und ohne Schwung, jedoch nicht wirklich parallel (Ich muss erwähnen, dass ich es noch nie mit Schwung geschafft habe. Bin da einfach schwunglos)
  • Tricking: Ja, ich stehe den Frontflip von 50cm Erhöhung aus dem Stand in den Sand jetzt zu 90% . Arbeiten muss ich an meiner Landung, die noch eher auf den Fußballen gehen sollte.

18 Uhr: Ich mache mich auf dem Weg Richtung Seebrücke. Zwischendurch ein paar planches . und weiter ging es Richtung Strand. Zunächst habe ich dort erstmal aus Spaß an der Sache Frontflips geübt. weiterlesen ‘Training: Barfuß’

Vortrag über Le Parkour auf Englisch

Hintergrund: Vor 2 Monaten bekam jeder Schüler die Aufgabe, einen Vortrag anzufertigen. Sofort war mir klar, ich wähle das Thema Parkour. Nun gut.

Ich war startklar. Die Lautsprecher wurden am Lehrerrechner erfolgreich installiert, die Daten meiner CD auf dem Pc gezogen. Dann füllte sich der Raum. Eine 11.e Klasse, meine Klasse. Auch meine Englisch-Lehrerin kam endlich. Ich konnte endlich beginnen. Während ich meinen Vortrag gehalten habe, wurden unter anderem ein Video von David Belle und eins von Blane gezeigt. Für die, die es interessiert: Ich habe über die Definition, die Entwicklung und Entstehung, die Philosophie , Parkour heute, das Training (als unterpunkt auch mein eigenes Training) und über die Probleme von Parkour gesprochen. Vorgegebene Zeit: 20 Minuten.

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Gedanken die zum Nachdenken anregen..

[01:22:18] brainstorm: ich könnte allein tage mit nachdenken verbringen .. hätte ich zeit
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